MEISTEREHRUNGEN in WIEN

Im prachtvollen Ambiente des Parkhotel Schönbrunns ehrten der Direktor-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Wien Alexander Biach sowie der Wiener Spartenobfrau-Stellvertreter für Gewerbe und Handwerk Alexander Eppler am 31. Mai die neuen Wiener Nachwuchsmeister. „347 junge Menschen haben im letzten Jahr ihre anspruchsvolle Meisterausbildung in Wien positiv absolviert. Unsere Meisterinnen und Meister übernehmen eine hohe Verantwortung. Sie führen Betriebe und sichern so Arbeitsplätze. Und sie sind es auch, die künftige Generationen an neuen Fachkräften ausbilden und damit die hohe Qualität im Handwerk und Gewerbe weitertragen“, so der Direktor-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Wien Alexander Biach. Als Meister-Moderator führte Österreichs Sportlegende und Millionen-Show-Publikumsliebling Armin Assinger durch den Gala-Abend, bei dem alle Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2021 ausgezeichnet wurden.
Insgesamt 347 Absolventen der Meister- und Befähigungsprüfung zählte das Wiener Gewerbe und Handwerk. Unter den „Top 5“ finden sich Denkmal-, Fassaden und Gebäudereinigung mit 41 Absolventen, es folgen Baumeister mit 29 neuen Meistern, Hörgeräteakustiker (24), Arbeitskräfteüberlassung (23) sowie Kraftfahrzeugtechnik (22). Bei den Kosmetikern freut man sich über 17 neue Meister, bei den Konditoren sind es 14, und auch bei den Augenoptikern und den Gas- und Sanitärtechnikern sind 13 neue Meister dabei. Übrigens: Den Meistertitel kann man sich seit 2020 als Teil des Namens wie einen akademischen Titel eintragen lassen.

„Im Gewerbe und Handwerk ist die Qualifizierung zum Meister die wichtigste Form der beruflichen Weiterentwicklung. Ich freue mich, dass wir trotz der Pandemie so viele Meisterbriefe vergeben konnten. Das zeigt, wie krisensicher das Gewerbe und Handwerk ist“, so Alexander Eppler. Und was kann die Lehre und in Folge die Meisterprüfung bzw. Befähigungsprüfung, was AHS und Studium nicht können? „Speziell im Handwerk braucht man viele Erfahrungskilometer. Gerade während man sich auf die Meisterprüfung vorbereitet, lernt man noch unglaublich viel. Besonders wichtig ist, dass man als angehender Meister die wirtschaftliche Realität kennenlernt und Einblicke in die Führung eines Unternehmens bekommt. Da kann ein Praktikum neben der Schule oder dem Studium nicht mithalten. Mit der Meisterprüfung ist auf der einen Seite damit die Berufsausbildung abgeschlossen. Auf der anderen Seite ist die Meisterprüfung der Schlüssel zur Selbstständigkeit.“