WK Wien: Ein Hoch auf unsere Meister

Ein Abend im Zeichen der wahren Meister ihres Handwerks: Die Wirtschaftskammer Wien ehrte die 315 neuen Absolventen der Meister- und Befähigungsprüfung.

Wien, 9.5.2019– Harte Arbeit, Durchhaltevermögen und handwerkliches Know-How verbindet sie alle: Das Wiener Gewerbe und Handwerk hat 315 neue Absolventen der Meister- und Befähigungsprüfung gefeiert. Zu den Top 5 der meisten Absolventen zählen dieses Jahr die Denkmal-, Fassaden und Gebäudereiniger, Friseure, Kfz-Techniker, Baumeister und Kontaktlinsenoptiker. Wie vielfältig das Handwerk ist, zeigt sich auch insofern, dass unter den weiteren Absolventen eine frischgebackene Vergolder-Meisterin und drei Bildhauer-Jungmeister sind. „Die neuen Meister sind Botschafter der Wiener Wirtschaft und eine großartige Visitenkarte für diese Stadt“, so Wirtschaftskammer Wien Vizepräsident Hans Arsenovic. „Sie sind jene, die ihre Berufsgruppen weiterentwickeln, Qualitätsstandards heben und ihr Wissen an Lehrlinge weitergeben“.

„Speziell im Handwerk braucht man viele Erfahrungskilometer. Gerade während man sich auf die Meisterprüfung vorbereitet, lernt man noch unglaublich viel und die Meister- und Befähigungsprüfung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Selbstständigkeit“, so Maria Smodics-Neumann, Wiener Obfrau Gewerbe und Handwerk, Abgeordnete zum Nationalrat und Gastgeberin des Abends. Für die Meisterprüfung sind fünf Module erfolgreich zu absolvieren — drei fachspezifische sowie die Unternehmer- und Ausbilderprüfung. Darüber hinaus sind Meisterbrief und Befähigungsurkunde bei Kunden anerkannte Qualitätsnachweise.

Neue Meister im Rampenlicht

Bereits zum zwölften Mal hat die Wirtschaftskammer Wien die Jungmeister bei der mittlerweile zur Tradition gewordenen Feier einen Abend lang gebührend gefeiert. In Österreich gilt die Meisterprüfung zu Recht als Gütesiegel und ist besonders wichtig in Zeiten, in denen es an gut ausgebildeten Fachkräften mangelt. „Die Jungmeister sind nicht nur die Ausbilder von morgen, sondern auch Mutmacher und Vorbilder dafür, diesen Schritt zu gehen“, so Smodics-Neumann. Nur so kann das handwerkliche Wissen erhalten und gepflegt werden.

Die reglementierten Gewerbe in Österreich erfordern für den Weg zum eigenen Unternehmen einen Befähigungsnachweis, in Handwerken die Meisterprüfung. Viele Branchen blicken auf lange Traditionen zurück, wie sich auch am Abend der Feier beim Einzug der Innungsfahnen zeigte. 44 der 75 derzeit reglementierten Gewerbe sind Handwerke.